Gibt es beweise für Gottes existenz?

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Ich frage mich ob Gott existiert, wenn nein warum dann moralisch handeln?
oder sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
 
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Aquin hat zb einige vorgebracht, gibt um jeden Gottesbeweis natürlich große Diskussionen
mMn überwiegt jedoch Pro
 
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Ich frage mich ob Gott existiert, wenn nein warum dann moralisch handeln?
oder sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
Wenn es Gott nicht gibt gibt es auch keine objektive Moral
Demnach kann man sich gar nicht objektiv gut verhalten
 
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Ich frage mich ob Gott existiert, wenn nein warum dann moralisch handeln?
oder sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
Warum moralisch handeln wenn es Gott gibt? Atheist oder nicht du kannst dich entscheiden nach deinen eigenen Maximen zu handeln oder halt nicht, am Ende ist es ein Ding der Komfortabilität
 
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Warum moralisch handeln wenn es Gott gibt? Atheist oder nicht du kannst dich entscheiden nach deinen eigenen Maximen zu handeln oder halt nicht, am Ende ist es ein Ding der Komfortabilität
ja weil man laut gott ja dann in die hölle kommt wenn man nur sündigt?
 
TLDR: Nein. Kannst du nicht beweisen, zumindest nicht wir Menschen auf Planet Erde.


Für higher IQ people:

Es gibt keine empirisch überprüfbaren Beweise für die Existenz Gottes...zumindest keine, die uns Menschen auf der Erde zugänglich sind.

Das ist letztlich eine erkenntnistheoretische Frage. In den (empirischen) Wissenschaften gewinnen wir Wissen, indem wir Hypothesen formulieren und sie anhand von Beobachtungen und experimentell überprüfbaren Evidenzen testen. Je besser eine Aussage durch reproduzierbare Evidenz gestützt wird, desto stärker ist ihre wissenschaftliche Begründung. In Looksmaxxing machen wir ja das genau, wir schauen uns z. B. an, welche Muster in Gesichtern Foids gefallen und gehen davon aus, dass es so ist (z. B. dass eine gute Jawline gut bei Foids ankommt, weil es health signalisiert)...

Gott wird eig von allen als metaphysisches Wesen verstanden. Metaphysisches ist jedoch gerade nicht ohne Weiteres Gegenstand empirischer Beobachtung oder experimenteller Untersuchung. Deshalb können die empirischen Wissenschaften die Existenz Gottes weder nachweisen noch widerlegen. Es liegt einfach außerhalb ihrer Sphäre. Genau so ist es mit dem Nudelgott oder der Existenz von Zeus.

Daraus folgt allerdings nicht, dass überhaupt keine Aussagen über Gott möglich sind. Es bedeutet lediglich, dass die Existenz Gottes nicht durch empirische Wissenschaften nachgewiesen werden kann. Aussagen über Gott fallen damit in den Bereich der Metaphysik und der Philosophie.

Nur: Richtig überzeugend sind die "Beweise" aus nicht empirischen "Wissenschaften" nicht. Und auch Zeitverschwendung, weil es klar ist, dass wir ihn beweisen können. (Ohnehin: Für mich sind in vielen geisteswissenschaftlichen Disziplinen eher Scharlatene untewegs, die cool klingen wollen. Die meisten Geisteswissenschaftlicher*_:innen+- (pun intended) sind Spasten, die denken, sie seien cool weil sie Hegel "gelesen" haben. Es geht gar nicht um die Sache, sondern um Schwanzvergleich.)

Aber: Es ist mE pragmatisch an Gott zu glauben. Es gibt dir Halt, der Gesellschaft auch. Ich gehe gerne in die (kath.) Kirche.
 
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Wenn es Gott nicht gibt gibt es auch keine objektive Moral
Demnach kann man dich gar nicht objektiv gut verhalten
...meines Erachtens gibt es keine objektive Moral.

Moral ist ein nützliches Werkzeug, um das Wohl aller zu erhöhen. Ohne Moral ginge es jedem schlechter.

Objektiv hieße ja, Moral existiere unabhängig von uns, im ganzen Universum. Finde ich ziemlich schräg, sowas anzunehmen.

Moralvorstellungen ändern sich ja ständig (vgl. Geistesgeschichte). Was wir jetzt als moralisch wertvoll annehmen, ist in Jahrzehnten ggf völlig überholt. Also wissen wir nichtmal, was Moral ist ? aber unterstellen, es gäbe sie objektiv?


Wie siehst du das?
 
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...meines Erachtens gibt es keine objektive Moral.

Moral ist ein nützliches Werkzeug, um das Wohl aller zu erhöhen. Ohne Moral ginge es jedem schlechter.

Objektiv hieße ja, Moral existiere unabhängig von uns, im ganzen Universum. Finde ich ziemlich schräg, sowas anzunehmen.

Moralvorstellungen ändern sich ja ständig (vgl. Geistesgeschichte). Was wir jetzt als moralisch wertvoll annehmen, ist in Jahrzehnten ggf völlig überholt. Also wissen wir nichtmal, was Moral ist ? aber unterstellen, es gäbe sie objektiv?


Wie siehst du das?
Ich glaube er hat von der Art von Moral gesprochen, die von Gott/Jesus gepredigt wurden. Und nicht was die Gesellschaft (welche sich immer weiter von Gott und Glauben entfernt) festlegt, belohnt und bestraft
Natürlich gibt es aber teilweise Überschneidungen zwischen beiden (Mord zB)
Wenn er es so meinte, gibt es, wie ich finde, definitiv objektive Moral
 
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ja weil man laut gott ja dann in die hölle kommt wenn man nur sündigt?
Das ist etwas anderes als bloß in Gott zu glauben.
 
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TLDR: Nein. Kannst du nicht beweisen, zumindest nicht wir Menschen auf Planet Erde.


Für higher IQ people:

Es gibt keine empirisch überprüfbaren Beweise für die Existenz Gottes...zumindest keine, die uns Menschen auf der Erde zugänglich sind.

Das ist letztlich eine erkenntnistheoretische Frage. In den (empirischen) Wissenschaften gewinnen wir Wissen, indem wir Hypothesen formulieren und sie anhand von Beobachtungen und experimentell überprüfbaren Evidenzen testen. Je besser eine Aussage durch reproduzierbare Evidenz gestützt wird, desto stärker ist ihre wissenschaftliche Begründung. In Looksmaxxing machen wir ja das genau, wir schauen uns z. B. an, welche Muster in Gesichtern Foids gefallen und gehen davon aus, dass es so ist (z. B. dass eine gute Jawline gut bei Foids ankommt, weil es health signalisiert)...

Gott wird eig von allen als metaphysisches Wesen verstanden. Metaphysisches ist jedoch gerade nicht ohne Weiteres Gegenstand empirischer Beobachtung oder experimenteller Untersuchung. Deshalb können die empirischen Wissenschaften die Existenz Gottes weder nachweisen noch widerlegen. Es liegt einfach außerhalb ihrer Sphäre. Genau so ist es mit dem Nudelgott oder der Existenz von Zeus.

Daraus folgt allerdings nicht, dass überhaupt keine Aussagen über Gott möglich sind. Es bedeutet lediglich, dass die Existenz Gottes nicht durch empirische Wissenschaften nachgewiesen werden kann. Aussagen über Gott fallen damit in den Bereich der Metaphysik und der Philosophie.

Nur: Richtig überzeugend sind die "Beweise" aus nicht empirischen "Wissenschaften" nicht. Und auch Zeitverschwendung, weil es klar ist, dass wir ihn beweisen können. (Ohnehin: Für mich sind in vielen geisteswissenschaftlichen Disziplinen eher Scharlatene untewegs, die cool klingen wollen. Die meisten Geisteswissenschaftlicher*_:innen+- (pun intended) sind Spasten, die denken, sie seien cool weil sie Hegel "gelesen" haben. Es geht gar nicht um die Sache, sondern um Schwanzvergleich.)

Aber: Es ist mE pragmatisch an Gott zu glauben. Es gibt dir Halt, der Gesellschaft auch. Ich gehe gerne in die (kath.) Kirche.
Empirie ist absolut nicht notwendig um Gott zu beweisen, ich meins nicht böse aber du hast echt viel geschrieben um wenig zu sagen
 
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Ich frage mich ob Gott existiert, wenn nein warum dann moralisch handeln?
oder sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
Ich habe bereits auf .org darüber diskutiert bzw. geschrieben gehabt, aber ich kann es gerne nochmal tun.

Ich bringe gerne den ontologischen Gottesbeweis an, weil dieser nicht einfach nur beweist dass es etwas geben muss für die Entstehung des Universums, sondern es wird bewiesen dass es notwendig ist dass etwas vollkommenes existiert.



P1: Das höchstmögliche was man sich erdenken kann ist eine Vollkommenheit

P2: Eine Vollkommenheit ist nicht vollkommen ohne zu existieren, weil dann eine Eigenschaft fehlt, diese ist die Existenz.

C: Um sich etwas vollkommenes als reines Konzept vorstellen zu können muss es notwendigerweise auch existieren.
 
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Wenn es Gott nicht gibt gibt es auch keine objektive Moral
Demnach kann man sich gar nicht objektiv gut verhalten
Du kannst mit einer objektiven Moral nicht Gott beweisen, du musst wenn schon die objektive Moral durch Gott beweisen
 
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Du kannst mit einer objektiven Moral nicht Gott beweisen, du musst wenn schon die objektive Moral durch Gott beweisen
Habe ich doch gar nicht versucht du retard?
Seine Frage war
sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
Der Punkt ist dass es kein objektives "gut" handeln gibt wenn es Gott nicht gibt

Lies nächstes mal vielleicht den Thread du iqlet
Dein Name spricht Bänder du kafr
 
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Empirie ist absolut nicht notwendig um Gott zu beweisen, ich meins nicht böse aber du hast echt viel geschrieben um wenig zu sagen
Man merkt bei dir wirklich, dass du erhebliche Verstädnisschwierigkeiten hast. Hast auch den Kommentar von @Niebvll weder richtig gelesen, noch verstanden...

Kurz zu den Basics für dich, da nehme ich mir mal die 5min im Home Office :)

Wir haben in modernen Wissensgesellschaften einen methodischen Grundkonsens: Wer eine Existenzbehauptung aufstellt, trägt die Beweislast (onus probandi).

Positivism is meta: Einfach gesagt, Evidenzen für etwas zu liefern...so funktioniert die moderne "Wissens"generierung.

Es ist in der Praxis absolut unumstritten, das genau so und nicht anders "Wissen" (eher Konsens) generiert wird. Du behauptest etwas, also bist du in der Bringschuld, Evidenzen für deine Aussagen zu liefern und damit zu überzeugen und Meinungen hinter dirzu vereinen. Kannst du das? Nein. Du kannst keine Evidenzen für die Existenz Gottes liefern. Ich habe bereits gesagt, dass das nicht möglich ist, weil Gott nicht Gegenstand der Wissenschaft ist, sondern (um mich euphemistisch auszudrücken) der Metaphysik (oder gehässiger: der Esoterik ;))

Und deine Aussage "Empirie ist absolut nicht notwendig um Gott zu beweisen" ist vor diesem Hintergrund absolut haltlos und wirklich schwach und Schwachsinn.
  1. Mit genau deiner Argumentation kann man ja auch einen perfekten Nudelgott "beweisen".
  2. Wenn Empirie nicht notwendig ist, um Gott zu beweisen, dann behaupte ich jetzt mal, dass Empirie absolut nicht notwendig ist, um Nicht-Existenz Gottes zu beweisen. Einer von uns beiden läge dann völlig falsch, denn Wahrheit ist binär.
  3. Dein Satz selbst ist eine Behauptung. Nach deiner eigenen Regel brauchst du auch für diesen Satz keine Empirie. dann kann ich genauso ohne Empirie behaupten: "Empirie ist absolut notwendig, um Gott zu beweisen"

---------------------------

Ned böse gemeint, aber man merkt, wie du krampfhast versuchst, Gott zu beweisen - womöglich, weil du religiös bist und einfach nicht sachlich und unvoreingenommen an die Sache rangehen kannst.:bluepill:
 
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Ich frage mich ob Gott existiert, wenn nein warum dann moralisch handeln?
oder sollte man einfach auf moral scheißen und einfach handeln so gut wie man kann
Um deine Frage endgültig zu beantworten:

Nein, es gibt keine Beweise für die Existenz Gottes.

Daher kannst du entscheiden...

1) Glaubst du an Gott? Dann ist es klug, nicht auf Moral "zu scheißen".
2) Glaubst du an die Nichtexistenz Gottes? Dann kannst du auf Moral scheißen.

Alles andere ist Cope. Vertrau.:blackpill:
 
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Isotretinoin ist für mich ein Beweis für Gottes Existenz. :feelsgood:
 
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Isotretinoin ist für mich ein Beweis für Gottes Existenz. :feelsgood:
Der vollkommene chad ist das hoechstemeogliche an was eine foid denken kann

EIN perfekter, vollkommener chad ist nicht vollkommen wenn er nicht existiert

Der voll-gekommene chad muss existieren :feelsuhh:
 
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Keinen unbestrittenen also „absoluten“ (sonst gäbe es die Diskussion auch nicht)

Aber gibt einige die halt sehr umstritten sind, kannst mal das Buch von Edward Feser lesen
 
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Keinen unbestrittenen also „absoluten“ (sonst gäbe es die Diskussion auch nicht)

Aber gibt einige die halt sehr umstritten sind, kannst mal das Buch von Edward Feser lesen
Genauso gibt es aber auch umstrittene Beweise gegen die Existenz Gottes (Graham Oppy)
 
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Ich habe bereits auf .org darüber diskutiert bzw. geschrieben gehabt, aber ich kann es gerne nochmal tun.

Ich bringe gerne den ontologischen Gottesbeweis an, weil dieser nicht einfach nur beweist dass es etwas geben muss für die Entstehung des Universums, sondern es wird bewiesen dass es notwendig ist dass etwas vollkommenes existiert.



P1: Das höchstmögliche was man sich erdenken kann ist eine Vollkommenheit

P2: Eine Vollkommenheit ist nicht vollkommen ohne zu existieren, weil dann eine Eigenschaft fehlt, diese ist die Existenz.

C: Um sich etwas vollkommenes als reines Konzept vorstellen zu können muss es notwendigerweise auch existieren.
Schluck die kant pill bro
 
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